Der Trainingsablauf kann natürlich von Event zu Event etwas variieren aber aus Gründen der Sicherheit und als Voraussetzung für maximalen Spass sind bestimmte Abläufe immer wieder gleich und teilweise Pflicht.

Die Anmeldung und Registrierung

Nach Ankunft sollten sich die Teilnehmer immer zuerst im Trainingsbüro anmelden. Je nach Rennstrecke gibt es dazu richtige Büroräume. Eine einfache Box mit Tisch oder gar ein Pavillon kann aber ebenso als Registration ausgeschildert sein. Hier trägt man sich in die Teilnehmerlisten ein, füllt ggf. den Haftungsausschluss aus und bekommt seine Startnummer und meist auch gerne einen Begrüssungskaffe. Ist man einmal eingetragen haben auch die nachfolgenden Bekannten die Möglichkeit nachzusehen ob ihr Freund, Flügelmann… schon eingetroffen ist. Zudem gibt es hier ja auch die Boxenzuweisung oder den Schlüssel.

Technische Abnahme

Prinzipiell findet meist schon am Vorabend und am Morgen des ersten Trainingstages die technische Abnahme der Motorräder statt. Nur mit einem technisch einwandfreien Bike darf die Strecke befahren werden. Es versteht sich von selbst, dass wir hier keine umfassende Kontrolle machen können und letztlich jeder Pilot für sein Bike selbst verantwortlich ist. Ohne den Aufkleber der technischen Abnahme ist das Befahren der Strecke verboten. Solltet ihr nach der Abnahme nochmal etwas am Bike verändern dann zeigt es bitte kurz vor. Wir haben hier schon alles erlebt, selbst verkehrt herum eingebaute Bremsbacken sind hier schon aufgefallen.

Fahrerbesprechung

Am ersten Tag findet morgens nach dem Willkommenskaffee die Fahrerbesprechung statt. Die Teilnahme ist für ALLE Piloten pflicht.

Die Turns

Ab 09 Uhr geht es in der Regel dann, im 20 Minutentakt auf die Strecke. Während die schnellen Piloten der grünen Gruppe beginnen, starten die Teilnehmer der roten Gruppen mit der Gruppeneinteilung und den ersten wichtigen Theorien. Nach grün folgt gelb und im Anschluss rot. Da die erfahrenen Piloten oftmals schon mit Kombi und Handschuhen am Frühstückstisch sitzen. um nur keine Fahrminute zu verpassen, lassen wir ihnen gerne den Vortritt. Es hat den Vorteil, dass diese hoffentlich erfahrenen Piloten, gerade bei noch morgenfeuchter Strecke, es beim ersten Turn etwas langsamer angehen lassen und den anderen die Strecke etwas trocken fahren.

Somit fahren alle Gruppen immer 20 Minuten mit 40 Minuten Pause. Vorausgesetzt natürlich dass es keine Unterbrechungen gibt. Währen die grünen und gelben Piloten sich in den Pausen komplett regenerieren können, bekommen die Teilnehmer der roten Gruppe, von ihren Instruktoren, wertvolle Tips und Tricks, sowie Korrekturen ihres Fahrverhaltens vermittelt.

Die Mittagspause

Gegen 13 Uhr ist im allgemeinen eine Stunde Mittagspause. Hier gibt es je nach Strecke und eigenen Vorlieben die verschiedensten Varianten und Möglichkeiten. Durch die 20 Minuten Turns entsteht somit eine Pause von 1:40 h was genügend Zeit zur Erholung bietet.

Der Nachmittag

Um 14 Uhr geht es dann auch schon wieder los. Im gleichen Zyklus drehen wir noch bis 17 Uhr unsere Runden. Danach steht Zeit zur freien Verfügung.

Abendliche Benzingespräche

Nach dem Training werden die Böcke getankt und die Ketten geschmiert, dann schnell geduscht damit dem ein oder anderen Benzingespräch nichts mehr im Wege steht. Meist mischen sich dann unsere Instruktoren wie auch die restlichen S.T.E.I.L. Teammitglieder unters Volk und stehen für die Fragen immer noch gerne zur Verfügung. Wir betreiben unseren Sport aus Leidenschaft und dazu gehört das Benzingespräch mindestens so dazu wie der morgendliche Gemeinschaftskaffee im Büro von Günter Narbe.