Geräuschmessung

Manche Strecken haben ein Geräuschlimit, andere nicht. Manche nehmen es sehr genau, andere sind sehr großzügig. Wenn eine Geräuschmessung durchgeführt wird, geschieht das meistens im Stand bei mittlerer Drehzahl. Der Geräuschpegelprüfingenieur misst dabei in einem Winkel von ca. 45° und einem Abstand von ca. 1m vom Auspuffendrohr den Geräuschpegel. Dazu sagt er euch, bei welcher Drehzahl ihr euer Bike im Stand halten sollt. Meistens ist das halbe Nenndrehzahl. Das Ganze dauert wenige Sekunden. Auf den Strecken mit Geräuschbegrenzung habt ihr mit Serienauspuffanlagen keine Probleme, Racinganlagen mit vernünftigen db-Eatern kommen auch durch. Aber wie immer, bestätigen Ausnahmen die Regeln: Momentan ist die Ducati Panigale und die aktuelle (2017er) CBR1000 zu Erwähnen. Für ganz pingelige Rennstreckenbetreiber sollte man sich im Vorab Etwas einfallen lassen. NICHT im Stand, sondern den ganzen Fahrbetrieb über, wird auf der Strecke in Mettet geprüft. Das geschieht, während ihr an Start/Ziel vorbeifahrt; ihr bekommt Nichts davon mit.

Annähernd könnt Ihr das auch mit einer einfachen Phonemessungs-APP mit dem Smartphone vorab testen.

Phonebegrenzungen in der Übersicht

  • Alès: 100dB stehend
  • Bresse: 95dB stehend
  • Chambley: 100dB stehend
  • Chenevierès: 95dB stehend
  • le Luc: 100db stehend
  • Mettet: 102dB im Fahrbetrieb
  • Most: 105dB
  • Rijeka: keine